Aktueller Stand
- Update: 2019-08-16 15:21:00
Künstlerische Untersuchung experimenteller textiler Speicherprozesse
Schriftlicher Teil - Stand 09.12.2019
Literatur
Braidotti, Rosi (2013): Posthumanismus: Leben jenseits des Menschen, Aus dem
Englischen übersetzt durch Thomas Laugstien, Campus Verlag, Frankfurt/New York 2014
Endrei, Walter: Der nachvollziehbare Produktionsprozeß. Die Bindungsvorschrift für die Weberei, In Günter Bayerl und Wolfhard Weber (Hrsg.), Sozialgeschichte der Technik. Ulrich Troitzsch zum 60. Geburtstag, Waxmann, Münster/New York/München/Berlin 1998
Haraway, Donna (1988): The Science Question in Feminism and the Privilege of Partial Perspective. in Sandra Harding (Hrsg.), The Feminist Standpoint Theory Reader. Intellectual & Political Controversies, Routledge, New York/London 2004
Irlenborn, Bernd: Relativismus, in Dieter Birnbacher, Pirmin Stekeler-Weithofer und Holm Tetens (Hrsg.), Grundthemen Philosophie, Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston 2016
Kerner, Ina: Universalismus – Ansprüche, Probleme und Potentiale. in Nikolaus Kuhnert, Anh-Linh Ngo und Günther Uhlig (Hrsg.), Architekturen der Globalisierung, Nr. 230, projekt bauhaus heft 2, ARCH+ Verlag GmbH, Aachen 2017
Krämer, Sybille: Medium, Messenger, Transmission. An Approach to Media Philosophy, Amsterdam University Press B.V., Amsterdam 2015
Lehner, Nikolaus: In Gesellschaft von Algorithmen: Geschichte, imaginäre und soziale Bedeutung algorithmisch vermittelter Kommunikation, new academic press, Wien 2017
Margulis, Lynn (1998): Der Symbiotische Planet: oder wie die Evolution wirklich verlief. Übers. von Sebastian Vogel, Westend Verlag GmbH, Frankfurt/Main 2017
McLuhan, Marshall (1964): Die magischen Kanäle, Dresden/Basel 1995
Plant, Sadie (1997): Zeros + Ones. Digital Women + The New Technoculture, Fourth Estate Limited, London 1998.
Schneider, Birgit: Textiles Prozessieren: Eine Mediengeschichte der Lochkartenweberei. In Claus Pias und Joseph Vogl (Hrsg.), diaphanes, Berlin/Zürich 2007
03 - Dateien: Maße/Pixel/Steps/...
Hier ist die aktuelle Berechnung meiner Maße/Schritte etc. für die verschiedenen Rahmen.
Maße für gefräste Teile des Rahmens. [OBEN] [UNTEN]
- 2019-09-17 19:37:00
02 - Bewegung der Tintenflecken - Edding Test
Um die Bewegung des Bildes zu testen, habe ich einen einfachen Textil-Edding verwendet.
- 2019-09-17 19:37:00
01 - 28BYJ-48-Steppermotoren
Ansteuern von Steppern
Für den Drucker habe ich Testweise 28BYJ-48-Steppermotoren getestet. Diese sind günstiger und klein, dafür nicht so genau, mit 64 Steps per 360°, also >5° per Step. Die Nema 17 und Nema 8 haben dagegen 200 Steps per 360°, also 1,8° per Step.
Genauigkeit ist bei dieser Idee von Drucker, jedoch nicht wichtig.
- 2019-09-17 15:45:00
"Drucker" Prototyp
Im folgenden Plane ich das Modul in dem der Faden bedruckt wird.
- 2019-09-17 19:30:00
04 - Rahmen
Aufbau des Rahmens
Aufbau des Rahmens:

- 2019-08-14 12:00:00
03 - Aufwickeln auf Rundrohr
Test mit Rundrohr und Steppermotoren
Mit dem Rundrohr hat der Rahmen relativ gut funktioniert. Hier mit passenden Kupplungen:

- 2019-08-14 12:00:00
02 - Aufwickeln auf Gewindestange
Test mit Gewindestangen und Steppermotoren
Im zweiten Test habe ich Nema 17 Motoren mit a4988 Treibern und M5 Gewindestangen mit dem Garn getestet um zu sehen, wie sich der Faden verhält, wenn die Rahmenstangen sich drehen.
Motoren:
Spezifikation:
Artikelgröße: 42x42x34mm
Hauptfarbe: schwarz
Schrittwinkel: 1,8 °
Schrittgenauigkeit: 5%
Haltemoment: 26Ncm
Bemessungsstrom / Phase: 1,5A
oder Nennstrom pro Phase: 2.0A
Phasenwiderstand: 1,4 Ohm
Spannung: 2,8V
Induktivität: 3,0 mH ± 20% (1 kHz)
Treiber:
3.3V + 5V kompatible
TTL Signale
Spannung: 8-35 Volt
Strom: 2A pro Phase
Strombegrenzung am poti einstellbar
Überhitzungsschutz
Steps: full, 1/2, 1/4, 1/8 and 1/16
Inklusive Kühlkörper Größe 20×15,
5×11,5mm (ohne Kühlkörper)
Rechnung:
RCS hier: 0.068 Ω
VREF=8⋅IMAX⋅RCS
VREF x 2 = Current Limit


Bei dem Test hat sich herausgestellt, dass die Gewindestangen nicht nur den Faden entlangziehen, sondern auch das ganze Segment, welches aufgewickelt ist, verschieben, sodass sich alle Fädenreihen irgendwann unten oder oben anstauen würden.
- 2019-06-02 12:00:00
01 - Faden als Speichermaterial
Test mit weißem Faden auf Rahmen
In diesem ersten Test habe ich getestet, wie das gedruckte, aufgewickelte Bild im Idealfall aussehen wird.
- 2019-06-02 12:00:00
"Display" Prototyp
Erste Versuche
Bei den ersten Prototypen meines Projekts habe ich mich zunächst mit der Wickelung des Fadens um den Rahmen beschäftigt.
01 - Faden als Speichermaterial
02 - Aufwickeln auf Gewindestange
- 2019-04-01 00:00:00
Referenzen
Inspirationen und Referenzen
Analytical Engine - Babbage
Die Analytical Engine (englisch für analytische Maschine) ist der Entwurf einer mechanischen Rechenmaschine für allgemeine Anwendungen. Sie stammt von dem britischen Mathematikprofessor Charles Babbage (1791–1871) und stellt einen wichtigen Schritt in der Geschichte des Computers dar. Als Programme gibt es tabellarische Darstellungen; ein Satz von 1837/38 ist erhalten und enthält bereits das Beispiel für die Auflösung eines linearen Gleichungssystems, wie es von Federico Luigi Menabrea 1842 und Ada Lovelace 1843 veröffentlicht wurde; von letzterer ist wohl das Beispiel der Berechnung der Bernoulli-Zahlen. (Wikipedia)
Jaquardwebstuhl
Der Jaquardwebstuhl (jaquard loom) ist mit dem Einsatz von Lochrasterkarten eines der ersten populären Apparate gewesen, die mit einer binären Programmierung gesteuert werden konnten. Die Hollerith-Lochkarten als Datenträger wurden im 20. Jh. für die Programmeingabe bei digitalen Computern verwendet. Die Geschichte der Programmierbarkeit von Computern, Arduinos, ... und die reproduzierbare Verarbeitung textiler Materialien sind somit miteinander verwoben.
Kinetoskop
Das Kinetoscope (griech. kinesis ‚Bewegung‘, skopein ‚sehen‘) ist der erste Filmbetrachter und wurde 1891–92 von William Kennedy Laurie Dickson, Chefingenieur bei Edison, entwickelt.
Kathodenstrahlröhrenbildschirme
Kathodenstrahlröhrenbildschirme zeigen ein Bild in aneinandergereihten Punkten an. Diese Reihen liegen übereinander. Und ergeben somit eine Matrix von hellen und dunklen Punkten, die als Fläche ein für Menschen erkennbares Bild anzeigt. Die Punkte variieren bei aktuellen Monitoren in der Helligkeit um Graustufen darstellen zu können.
Farbbildröhren haben auf der Fluoreszenzschicht pro Punkt jeweils einen Roten, einen Grünen und einen Blauen Punkt oder Streifen. Diese werden von dem Elektronenstrahl je nach darzustellender Farbe angestrahlt.
Sutherland - Sketchpad
Björk
More Björk
Björk - Declare Independence (2007)
Directed by Michel Gondry
WANDERER SPACETIME POETRY - Kerstin Ergenzinger
+ Tape loops (by Marcus Fischer)
Beyond Yes and No - beflix
This is the second large-scale winding installation, at the Glitch Momentums show in London. This time, I could travel and install the 100m of cotton tape in person. I created a sturdy frame from industrial shelving uprights, and employed sewage pipe sections on the sides so the tape would wind smoothly without kinks. I prepared the plain white cotton tape by boiling it to remove the factory surface treatment and allow paint to adhere properly. The gallery installation was different to my prototype winding (bottom photo) because, despite the boiling process, the tape stretched after the first winding, which I did not forsee. The idea is that two-dimensional images we see on our digital devices are stored as one-dimensional arrays of numbers. The black-and-white markings represent binary data, and the tape is the linear organisation of this data. The final two-dimensional form will depend upon the width of the rendering surface around which the tape is wound.
- 2019-04-01 00:00:00
Idee
Erste Ideen für meine Bachelorarbeit
Die erste Idee war das bedrucken eines weißen Fadens mit schwarzer Farbe. Bei Aufwickeln des Fadens auf einem Rahmen in einer bestimmten Größe, ist dann das Bild zu sehen. Auf dem Faden wird somit ein Bild verschlüsselt.
In der ursprünglichen Idee besteht die Maschine aus drei Modulen, die jeweils einen Schritt der Verarbeitung erfüllen. Das erste Modul bedruckt den Faden punktuell wie eine Schreibmaschine. Das zweite Modul wickelt den Faden auf einem Rahmen auf, so dass das Bild zu sehen ist. Der Rahmen mit dem Bild ist hier herauslösbar. Im dritten Modul wird der Faden von einem Rahmen ab- und auf eine Fadenrolle aufgewickelt. Das Bild wird somit komprimiert.
- 2019-04-01 00:00:00






